Verkehrsunfall

Das Wichtigste ist jetzt, direkt am Unfallort, Beweise zu sammeln. Dazu gehört zum Beispiel, Fotos vom Unfallort und der beteiligten Fahrzeuge zu machen, Zeugen mit Namen und Adresse zu erfassen. All das erleichtert es später dem Sachverständigen, den Unfallhergang  zu reproduzieren.

Bei einem schweren Verkehrsunfall sollten die Fahrzeuge, bis zum Eintreffen der Polizei, jedoch nicht verändert werden. Sollte es sich sichtlich um einen Bagatellschaden handeln, sollte die Fahrbahn möglichst schnell freigeräumt sein um die Unfallgefahr nachfolgender Fahrzeuge zu vermindern. Der vorherige Standort kann, nach Möglichkeit, mit Kreide oder Ähnlichem markiert werden.

Generell empfiehlt es sich, bei der Durchsetzung der Schadenersatzansprüche, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens hinzuzuziehen. Sollten Sie keinen Rechtsanwalt haben, bin ich gerne bei der Suche behilflich.

Die freie Gutachterwahl

Jeder Geschädigte darf einen Sachverständigen seiner Wahl, zur Beweissicherung und zur Feststellung des Schadenumfang und der Schadenhöhe beauftragen. Die Kosten dafür trägt die gegnerische Versicherung.

Sie  müssen den Gutachter der Versicherung nicht akzeptieren, denn dieser handelt nicht unabhängig und neutral, sondern im Auftrag und Sinne des Versicherers.

Die Beweissicherung über den Umfang des Schadens wird eventuell auch später noch benötigt, wenn es Ärger mit der Reparatur oder dem Schadenhergang gibt und ein Gericht entscheiden muss.

Jetzt heißt es, “Finger weg” vom Kostenvoranschlag des Reparaturbetriebes und dem Schadenmanagement der gegnerischen Versicherung. Der Sachverständige wird, in seinem Gutachten, auch die reparaturbedingte Ausfallzeit des Fahrzeugs, die Kosten für einen Mietwagen und die Höhe eines Wertminderungsanspruchs feststellen.

Lassen Sie sich beraten!

Menü
google-site-verification: google47cfeb243139a38b.html